Barrierefreiheit ist seit jeher Teil der DNA von Textalk. Im Jahr 1979 entwickelte unser Gründer Henryk Rubinstein die weltweit erste digitale Zeitung für sehbehinderte Leser und legte damit den Grundstein für das spätere Prenly. Seither betreiben wir unseren sogenannten „sprechenden Zeitungsdienst“.
Im Jahr 2013 haben wir gemeinsam mit der MTM (der schwedischen Agentur für barrierefreie Medien) unser Angebot auf ein neues Niveau gebracht. MTM spielt eine zentrale Rolle dabei, sicherzustellen, dass Menschen mit Behinderungen in Schweden Zugang zu Nachrichten, Literatur und Informationen haben. Durch diese Zusammenarbeit entwickelte sich das ursprünglich begrenzte Angebot ausgewählter Zeitungen zu einem landesweiten Service, der einen großen Teil der schwedischen Publikationen für Nutzer mit unterschiedlichen Bedürfnissen zugänglich macht.
Anstatt eine gedruckte Seite zu lesen, werden die Zeitungsinhalte in ein strukturiertes, barrierefreies Format umgewandelt. Die Inhalte werden dann über spezielle Apps bereitgestellt, die auf unterschiedliche Nutzerbedürfnisse zugeschnitten sind. Dort können sie angehört oder mit Hilfsmitteln wie Bildschirmleseprogrammen oder Braillezeilen genutzt werden – so wird es jedem Einzelnen ermöglicht, auf die für ihn passende Weise auf die Nachrichten zuzugreifen.
Der talking newspaper Service bietet verschiedene Alternativen für den Konsum von Zeitungen, darunter die von Prenly betriebene Akila-App. Die Akila-App richtet sich sowohl an sehbehinderte Leser als auch an Leser mit Legasthenie.
Die Art und Weise, wie Zeitungen produziert und konsumiert werden, hat sich dramatisch verändert. Ursprünglich waren Zeitungen für den Druck konzipiert. Heute schaffen Verlage ein viel reichhaltigeres digitales Erlebnis:
Dieser Wandel hat zwar für die meisten Leser einen Mehrwert geschaffen, aber auch eine Lücke aufgerissen. Sehbehinderte Nutzer können auf diese erweiterten Inhalte nicht immer auf die gleiche Weise zugreifen, was im Vergleich zu anderen Lesern zu einem ungleichen Erlebnis führen kann.
Eine weitere Herausforderung ist die Art und Weise, wie Inhalte konsumiert werden. Das Anhören einer kompletten Zeitung kann mehrere Stunden dauern – oft bis zu sechs Stunden. Während sehende Leser Schlagzeilen schnell überfliegen und auswählen können, was sie interessiert, ist diese Flexibilität bei audiobasierten Erlebnissen schwerer zu erreichen.
Unser Ziel ist einfach: Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten die gleichen Möglichkeiten zu geben, auf Nachrichten zuzugreifen und diese zu erkunden wie alle anderen auch.
Um besser zu verstehen, welche Änderungen den Nutzern wirklich helfen, haben MTM und Prenly kürzlich eine Vorstudie abgeschlossen, in der untersucht wurde, wie Menschen mit barrierefreien Inhalten interagieren. Dies lieferte uns wertvolle Erkenntnisse darüber, was heute gut funktioniert und wo Verbesserungen erforderlich sind. Eine ermutigende Erkenntnis war, dass wir nicht bei Null anfangen müssen. Ein Großteil der Technologie, die zur Verbesserung des Nutzererlebnisses benötigt wird, existiert bereits heute.
Auf der Grundlage dieser Erkenntnisse besteht der nächste Schritt darin, Verbesserungen mit Nutzern zu testen und die Benutzererfahrung schrittweise zu vereinfachen. Ein Schwerpunkt liegt auf der Personalisierung anhand der Nutzerinteressen, kombiniert mit einer Verbesserung der Struktur und Darstellung der Inhalte. Dies erleichtert das Finden relevanter Inhalte, ohne dabei die Tiefe oder Auswahlmöglichkeiten einzuschränken. Wir möchten außerdem die Einführung einer Sprachsteuerung in der Akila-App prüfen, um es den Nutzern noch einfacher zu machen, sich entsprechend ihren Bedürfnissen durch die Inhalte zu bewegen.
Indem wir den Dienst persönlicher und benutzerfreundlicher gestalten, können die Nutzer die Nachrichten, die sie interessieren, schneller finden und sind von der ersten Minute an begeistert. Es wird einfacher, den Dienst zu erkunden und häufiger zu nutzen sowie langfristig interessiert zu bleiben. Dies schafft ein insgesamt besseres Erlebnis, das die Nutzer dazu ermutigt, ihr Abonnement beizubehalten, zu verlängern oder abzuschließen.
Als der Berliner Verlag seine Plattform strategisch weiterentwickeln wollte, waren die Anforderungen klar: Der Wechsel sollte zeitnah und stabil erfolgen – ohne die laufende Produktion zu beeinträchtigen oder den Zugriff der Abonnenten zu gefährden. Der Berliner Verlag entschied sich für Prenly, um auf einen etablierten Anbieter mit einem sich stetig weiterentwickelnden Produkt zu setzen – ohne ein langwieriges IT-Großprojekt anzustoßen.
Mehr als dreißig Jahre sind vergangen, seit die Helsingborgs Dagblad Pionierarbeit leisteten, indem sie ihre gesamte Zeitung online veröffentlichten – eine Reise, die mit der Technologie von Textalk begann.
Mit Prenly erhalten Sie alles, was Sie für die Zeitung der nächsten Generation brauchen.
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